Arrest

Seit der im Jahr 2013 in Kraft getretenen Reform des deutschen Seehandelsrechts kommt dem Schiffsarrest in Deutschland wieder steigende Bedeutung zu. Die vorläufige Sicherung von Forderungen durch Arrest gegen und die Abwehr von Arrestanträgen für Schiffseigner zählen seit Jahrzehnten zu den Kernkompetenzen von LEBUHN & PUCHTA. In Zusammenarbeit mit Partnerkanzleien aus unserem internationalen Netzwerk setzen wir dabei auch im Ausland für unsere Mandanten Schiffsarreste durch bzw. wehren diese ab.

Ausgewählte Mandate

  • Koordinierung eines Schiffsarrests in Südafrika wegen Nichtzahlung von Charter Hire im Zusammenhang mit gerichtlichen Auseinandersetzungen in weiteren Staaten und der Arrestierung eines Schiffes des Mandanten durch den Gegner in China. Da sich die Charterhire-Forderungen gegen ein chinesisches Staatsunternehmen richteten und durch den Gegenarrest ein wichtiger Charterer betroffen war, hat der Fall viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
  • Beratung verschiedener Mandanten im Zusammenhang mit angedrohten Arresten wegen unbezahlter Bunkerlieferungen im Nachgang zur Insolvenz der Fa. OW Bunker.
  • Arrestierung eines Passagierschiffes in Deutschland zur Sicherung von Werklohnforderungen einer ausländischen Werft.
  • Vertretung eines Schiffeigners in einer Auseinandersetzung mit der Bundesrepublik Deutschland wegen eines rechtswidrigen Auslaufverbots nach einer Besichtigung durch die Port State Control.
  • Beratung von Gläubigern und Koordinierung bezüglich der Zwangsversteigerung von Schiffen sowie Beratung und Begleitung von Kaufinteressenten in Zwangsversteigerungsterminen.
  • Arrestierung eines Frachtschiffs in Deutschland aufgrund einer Kollision mit einer Eisenbahnbrücke.